Ganzheilpraxis Markus Gräf, Heilpraktiker in Erlangen

All­er­gi­en und Auto­im­mun­erkran­kun­gen

Kaum ein ande­rer For­men­kreis an Erkran­kun­gen hat in den letz­ten Jahr­zehn­ten so mas­siv zuge­nom­men wie der der All­er­gi­en, Unver­träg­lich­kei­ten und Auto­im­mun­erkran­kun­gen, wozu auch der kom­plet­te rheu­ma­ti­sche For­men­kreis zählt, aber auch ande­re „Volks­krank­hei­ten“ wie die Hash­i­mo­to-Thy­reoi­di­tis.

Wäh­rend die Abläu­fe der all­er­gi­schen Reak­tio­nen – man unter­schei­det 4 Typen – geklärt sind, ist die Ent­ste­hung – die Sen­si­bi­li­sie­rung auf den aus­lö­sen­den Stoff – größ­ten­teils noch immer ein Mys­te­ri­um. Ebens

Gene­ti­sche Dis­po­si­tio­nen, Fehl­ernäh­rung, Umwelt­gif­te, Schwer­me­tal­le, Darm­pilz­be­fall, trau­ma­ti­sche Erleb­nis­se in zeit­li­cher Kom­bi­na­ti­on mit der Anwe­sen­heit eines All­er­gens – dies sind eini­ge Eck­pfei­ler des Spek­trums an dis­ku­tier­ten Ursa­chen.

Das Erstaun­li­che dar­an ist, dass sie offen­bar alle Aus­lö­ser von All­er­gi­en sein kön­nen, denn es gibt genü­gend Berich­te über das Ver­schwin­den der­sel­ben, wenn eine der genann­ten Ursa­chen beho­ben wur­de.

In eini­gen Fäl­len schei­nen kumu­la­ti­ve Effek­te zu wir­ken, also das „über­ge­lau­fe­ne Faß“.

Nun, Schwer­me­tal­le kann man aus­lei­ten, die Darm­flo­ra sanie­ren, Trau­ma­ta mit Hyp­no­se und ande­ren Metho­den auf­lö­sen, doch gene­ti­sche Dis­po­si­tio­nen kann man doch nicht ändern? Nein, noch nicht – doch in eini­gen Fäl­len kann man sie aus­glei­chen, z.B. kann man Stof­fe zufüh­ren, die vom Kör­per nicht selbst syn­the­ti­siert, bzw. umge­wan­delt wer­den kön­nen.

Erst vor Kur­zem wur­de ein Gen­de­fekt bei All­er­gi­kern ent­deckt, der dafür sorgt, dass bestimm­te Fett­säu­ren nicht in aus­rei­chen­der Men­ge in ande­re umge­wan­delt wer­den. Führ­te man letz­te­re über einen län­ge­ren Zeit­raum zu, hör­ten die all­er­gi­schen Reak­tio­nen nach und nach auf.

Der erfolg­ver­spe­chends­te Weg ist es hier – auch hin­sicht­lich des „über­ge­lau­fe­nen Fas­ses“ – an meh­re­ren Stel­len gleich­zei­tig anzu­set­zen. Dies muss jedoch schritt­wei­se erfol­gen und den Kon­sti­tu­ti­ons­typ und Gesund­heits­zu­stand berück­sich­ti­gen.

Die Erstel­lung sol­cher indi­vi­du­el­ler Kon­zep­te sehe ich als eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen in der Heil­kun­de, aber auch als eine der schöns­ten.






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Markus Gräf, 24. September 2018